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So war die 1. Visions-Veranstaltung

Am 25. Oktober haben wir auf Einladung von Transition Wädenswil unsere erste Visions-Veranstaltung durchgeführt. Hier ein kurzer Erfahrungsbericht des schönen Abends aus Sicht von Raffael:

Aufbau

Michael, Marion und ich (und bald danach auch Ralph und Pascal) trafen nach 17 Uhr im Zwibol ein. Das ist ein genossenschaftlich organisierter und schön gemachter Lebensmittelladen mit Bistro. Unser erster Eindruck: Huch, da ist aber nicht so viel Platz vorhanden! Bei einer Kaffeerunde besprachen wir mit Stefan, unserem Revisor, der uns eingeladen hatte, und Inis vom Zwibol, wie und wo wir die Leinwand mit Beamer, die Stühle und Tische arrangieren möchten. Da rätselten wir noch, wie viele Leute wohl unentschuldigt abwesend bleiben würden.

Einstieg mit Apéro

Wir waren fast fertig mit Einrichten, als um 18.20 bereits der erste Gast kam. Und ab 18.30 Uhr strömten die Leute dann rein, wurden von Marion, Pascal oder mir empfangen. Sie bekamen eine Etikette, wo sie ihren Namen drauf schreiben konnten, erhielten das WLAN-Passwort, um ihren Laptop schon mal verbinden zu können und wurden über die beiden Flipcharts unterrichtet: Das eine dient der Verbreitung von schönen Projekten und Ideen rund um Wädenswil. Das andere war unsere Schenk-Börse, wo Angebote und Nachfrage nach Dingen oder Dienstleitungen angebracht werden konnten – später mehr dazu. Ein paar brachten feine Ergänzungen zum Apéro, das wir beim Zwibol bestellt hatten, mit. Es waren 24 Leute angemeldet, es kamen 25! Das war schon mal ein sehr positiver Start.

Erster Teil: Ankommen & Alltag hinter sich lassen

Um 19 Uhr hielt Stefan als Gastgeber eine kurze Begrüssugsrede und schilderte, wie er mich im SRF Club sah und sprechen hörte, danach mit mir Kontakt aufnahm, wie er zum Revisor von Monda Futura geworden ist und uns nach Wädi geholt hat. Danach hielt dann auch ich eine kurze Begrüssungsrede. Und dann ging es los mit dem ersten „Eisbrecher-Spiel“: Michael nahm einen Stuhl aus unserem Kreis heraus und machte es vor: Wer ohne Stuhl ist, sagt seinen Namen und was er gerne macht. Michael fährt beispielsweise gerne Velo. Wer auch gerne Velo fährt, steht ebenfalls auf und sucht sich einen neuen Stuhl. Eine andere Person hat dann wieder keinen Stuhl und sagt ebenfalls wie er/sie heisst und was er/sie gerne macht. Das sorgte für Bewegung, den einen oder anderen Schmunzler und für Auflockerung, auch wenn es nur ein paar Minuten ging. Das erste Eis war gebrochen und es ging mit einer Runde weiter, in der diejenigen, die mochten, ihre Sorgen rund um die Gegenwart und Zukunft teilen konnten. Das drückte die Stimmung (gewollt). Ich nahm die Sorgen in einem Input-Speech auf, zeigte wirtschaftliche Mechanismen dahinter auf und wie wichtig starke Visionen in dieser schwierigen Zeit sind. Das führte dann in eine zweite Runde, wo wir Glücksmomente miteinander teilten. Das wurde rege genutzt, persönliche Wortmeldungen wurden miteinander geteilt, das Glück griff um sich. Nun entliessen wir die Leute mit der Frage „Wie soll das Leben im 2073 aussehen?“ in die Pause.

Zweiter Teil: Träumen und Visionieren

Nach der Pause, deren Ende Michael mit Mani Matters „Arche Noah“ und seiner Gitarre gesungen ankündigte, gab es eine Übung, damit wir zu unseren Visionen Ja sagen können und die inneren Kritiker:innen mal ein wenig stummer bleiben. Und dann ging es eine erste Runde ins individuelle Träumen, wo sich alle 10 Minuten Zeit nehmen konnten, um Zukunftsfragen nachzugehen, die wir auf ein Flipchart geschrieben hatten. Anschliessend gab es Gelegenheit die individuellen Visionen in Dreiergruppen miteinander zu teilen. Eine Person erzählte, die andere spiegelte dann das Gehörte, die dritte Person hörte beiden nur zu. Und das ging dann reihum, so dass alle mal jede Rolle innehatten. Da wurde eifrig erzählt, es war lebhaft im Raum.


Mit dieser Vorbereitung ging es zum Kern der Sache: Alle nahmen nun ihren Laptop hervor, um via www.2073.ch ihre Vision zu erfassen. Das war fürs lokale WLAN zu viel, so viele Geräte, die sich einloggen wollten, es gab eine kurze technische Panne, die aber mit ein paar Hotspots schnell gelöst werden konnte. Während dieser 20 Minuten gab es keine Person, die ratlos vor ihrem Computer sass. Alle waren eifrig am Erfassen ihrer Visionen. Das war ein schönes Gefühl. Irgendwie brennten diese Menschen richtig darauf, endlich mal ihre Zukunftsgedanken abgeben zu können.

Abschluss mit Apéro

Danach ging es bereits in die Abschiedsrunde. Wir schauten, welche Wünsche es auf unserer Schenk-Börse hatte. Peter suchte einen Ingenieur als Sparringpartner für seine Ideen. Johann bot Wasserkefir-Kristalle für gesunde Sprudelgetränke an. Weitere spontane Bedürfnisse wurden gemeldet und konnten tatsächlich bis auf eines auch alle erfüllt werden: Entsprechende Kontaktdaten wurden getauscht, damit ein entsprechendes Treffen abgemacht werden kann.

Danach gab es ein paar „Blitzlichter“, wo die Leute ihren Eindruck der Veranstaltung schildern konnten. Ich wies darauf hin, dass man per QR-Code in eine von uns gegründete Whatsapp-Gruppe gelangen könne, wenn sie untereinander weiter Kontakt haben möchten. Das wurde tatsächlich gemacht.

Nach Dank nach allen Seiten gings nochmals ins Apéro. Und in die Verabschiedung der ersten, meist sehr dankbaren Gäste. Unsere erste Visions-Veranstaltung war gelungen, juhee!

Herzlichen Dank nochmals ans ganze Team, an alle, die so genial mitgeholfen haben, dass die erste Veranstaltung von Monda Futura ein Erfolg wurde! :lächelndes_gesicht_mit_3_herzen: :erhobene_hände:

Und einen herzlichen Dank an unsere Teilnehmenden, die uns ihre Visionen der Zukunft anvertraut haben. 🙏

Falls wir in deiner Region eine Visions-Veranstaltung von Monda Futura organisieren sollen, kannst du gerne Kontakt mit uns aufnehmen. 📧

Raffael Wüthrich

Raffael Wüthrich

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