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Wir verbessern die Visions-Veranstaltungen

Nach fünf Visions-Veranstaltungen und zahlreichen positiven aber auch kritischen Rückmeldungen verbessern wir das Konzept unserer Events nochmals. Zwei Dinge haben wir dabei besonders berücksichtigt.

Die erste Visions-Veranstaltung, die offiziell von Monda Futura organisiert worden ist, war die Veranstaltung in Wädenswil, Ende Oktober 2023. Aber schon zuvor, im August des selben Jahres organisierten Michael und Léa unter dem Namen „Zukunftsgespräche“ ein ähnliches Format, in denen sie erfolgreich Elemente ausprobierten, die dann zum Teil auch in den Visions-Veranstaltungen von Monda Futura umgesetzt wurden. Die Veranstaltung in Wädenswil bewog uns, das Konzept ein erstes Mal zu überdenken, weil wir merkten, dass die Timings zum Teil noch nicht stimmten und wir zu viel aufs Mal wollten.

Michael in Aktion beim Zukunftsgespräch im August 2023 in Bern. (Bild von Nicole Philipp)

Viel Lob, einige Kritik

Nachdem wir dann in Zürich, Bern, Biel und Lichtensteig weitere Visions-Veranstaltungen durchgeführt hatten und mittels Fragebogen zahlreiches tolles, aber zum Teil auch berechtigtes kritisches Feedback erhielten, war klar, dass wir das Veranstaltungsformat nochmals überarbeiten möchten.

Kritisiert wurden vor allem zwei Dinge: Der Fachinput von mir (Raffael). Und dass man zu wenig gemeinsam träumen könne. Beide Kritikpunkte haben wir aufgenommen und verbessert.

Es geht auch ohne Fachinput

Der Fachinput wird ersatzlos gestrichen – es braucht ihn nicht. (Bild von Nicole Philipp)

Es ist uns ein Anliegen, dass unsere Veranstaltungen als neutral wahrgenommen werden. Der Fachinput wurde zwar von vielen Menschen als positiv gewertet, manche waren aber der Ansicht, dass der vermittelte Inhalt zu stark auf die gesamte Veranstaltung abfärben würde. Das wollen wir natürlich nicht. Und wir gehen mittlerweile davon aus, dass auch gar kein Vorwissen notwendig ist, um von einer lebenswerten Zukunft zu träumen. Der Fachinput ist deshalb ersatzlos gestrichen.

Mehr Co-Kreation

Einander zuhören beim Visionieren in Bern. Gemeinsamer Austausch wird wichtiger. (Bild von Nicole Philipp)

Weil wir möglichst unverfälschte Visionen einzelner Menschen einfangen wollten, haben wir bislang darauf verzichtet, allzu fest in ein Co-Kreieren von gemeinsamen Utopien einzutauchen. Es ist aber immer wieder als starkes Bedürfnis geäussert worden, dass man sich mit den Teilnehmenden über seine Zukunftsträume austauschen kann. Dem geben wir in der neusten Version unseres Veranstaltungsformat mehr Raum. Nach dem individuellen Träumen, kann man sich neu in Gruppen austauschen und von seiner Vision erzählen. Danach kommt die Eingabe seiner Visionen einer lebenswerten Zukunft in die digitale Bevölkerungsumfrage. Wer mag, kann auch eine gemeinsame Vision eingeben.

Fragebogen in Überarbeitung

Ebenfalls überarbeitet wird der Fragebogen, um noch ausgewogener fragen zu können, wie die Zukunft aussehen soll. Und wir haben ein Konzept erarbeitet, wie wir die Gruppen, die wir jeweils an den Veranstaltungen gründen, spannender machen können.

Feedback weiterhin erwünscht

Wir werden nun auch die neuste Weiterentwicklung unseres Veranstaltungs-Formats ausprobieren und freuen uns über Rückmeldungen dazu. Und weil wir eine selbstlerndende Organisation sind, kann es weiterhin sein, dass wir unsere Veranstaltungen stetig weiterentwickeln werden. Es bleibt also spannend.

Weitere Veranstaltungsformate in Entwicklung

Wir sind zudem in der Entwicklung von weiteren Veranstaltungsformaten. Wir möchten beispielsweise eine Zukunfts-Wanderung anbieten oder in Unternehmen einen Visions-Lunch anbieten. Auch Veranstaltungen in Zusammenarbeit mit Städten, Gemeinden oder Quartieren werden wir vielleicht bald anbieten. Nur so werden wir unserem Anspruch gerecht, möglichst eine breite Vielfalt unserer Gesellschaft zum Träumen zu bringen und Visions-Daten zu erheben, die tatsächlich möglichst gut die ganze Bevölkerung abbilden.

Wir freuen uns auf die nächsten Veranstaltungen, die ab Mai starten. Wenn wir auch in deine Region kommen sollen, gib und Bescheid.

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Raffael Wüthrich

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